Unser Balboa-Konzept
Gerade bei Balboa gibt es nicht überall die Möglichkeit, an fortlaufenden wöchentlichen Kursen teilzunehmen. Vieles lernt man deshalb auf Workshop-Wochenenden oder Festivals – und da ist es oft ein bisschen Glückssache, welche Themen gerade angeboten werden und wie tief man wirklich in die Technik eintaucht.
Wir kennen das selbst ziemlich gut. Wenn man einen Tanz hauptsächlich über Workshops lernt, sammelt man mit der Zeit viele Moves und Ideen. Irgendwann kommt aber oft der Punkt, an dem man merkt, dass man bei der Basistechnik oder bei bestimmten Grundlagen noch einmal genauer hinschauen müsste. Und das später gezielt aufzuarbeiten, ist oft ziemlich mühsam und geht dann teilweise nur noch über Privatstunden.
Genau deshalb haben wir unser Workshop-Konzept entwickelt.
Unsere Workshops bauen aufeinander auf und geben euch gleichzeitig die Möglichkeit, themenspezifisch wirklich tief in ein Thema einzusteigen. Uns ist wichtig, dass nicht einfach möglichst viel Inhalt in vier Stunden gepackt wird, sondern dass genug Zeit bleibt, Dinge zu verstehen, auszuprobieren, zu üben und Fragen zu stellen.
Im besten Fall geht ihr am Ende eines Workshops nach Hause und wisst wirklich, wie ein Move oder ein Konzept funktioniert, warum es funktioniert und worauf ihr dabei achten könnt.
Was uns beim Unterrichten wichtig ist
Das gilt für alle unsere Workshops: Wir gehen gerne auf die Technik dahinter ein und wollen, dass Dinge nicht nur irgendwie funktionieren, sondern verstanden werden.
Lead und Follow sollen beide genug Input für ihre eigene Rolle bekommen. Gleichzeitig möchten wir genug Zeit zum Üben lassen, damit ihr das Gelernte direkt ausprobieren und festigen könnt.
Und bei aller Technik soll natürlich eines nicht verloren gehen: Am Ende soll Tanzen vor allem Spaß machen.
Unser Level-System
Unser Konzept besteht aus vier Levels.
Level 0 – One Step & Two Step
Für alle, die noch gar nicht tanzen, und für alle, die One Step & Two Step einfach gerne als zusätzliches Tool in ihrer Tanz-Toolbox haben möchten.
Denn damit seid ihr für ziemlich viele Musikrichtungen gewappnet: Blues, Swing, schnelle Musik, langsame Musik oder auch ganz normale Popmusik.
Level 0 ist optional. Wer schon Tanzerfahrung hat, kann direkt mit Level 1 starten.
Level 1 – Master your Basic
Hier geht es um die Grundlagen von Balboa. Und der Workshop ist ausdrücklich nicht nur für Anfänger gedacht.
Auch wenn ihr schon länger Balboa tanzt, kann es sehr hilfreich sein, noch einmal genau auf Basics, Rhythmus, Verbindung, Führung und Technik zu schauen und Dinge wirklich sauber zu verstehen.
Level 2 – Master your Balboa
Danach geht es in einzelnen Workshops tiefer in zentrale Balboa-Themen: Throw Outs, Out & Ins, Lollies & Swivels, Pure Bal & Ad Libs und Send Outs.
Jeder Workshop beschäftigt sich bewusst mit einem Thema, statt möglichst viele verschiedene Dinge anzureißen.
Level 3 – Level Up your Balboa
Wenn die Grundlagen sitzen, geht es darum, bekannte Konzepte weiterzuentwickeln, zu kombinieren und mehr Möglichkeiten für den eigenen Tanz zu bekommen. Dazu gehören unter anderem Level Up your Throw Out, Putting it All Together, Level Up your Pure Bal, Use your Arms in Bal Swing und Let your Feet Shine.
